Traumbild Traumdeutung

Techniken um Träume zu deuten

Techniken um Träume zu deuten

Bei der richtigen Deutung von Träumen, sind verschiedene Aspekte und offene Fragen wichtig. Denn wer seine Träume richtig zu deuten weiß, der kann aus ihnen profitieren. Eine moderne Traumdeutung bietet dem Menschen die Möglichkeit, seinen Charakter und sein Verhalten positiv zu beeinflussen.

Eine Grundregel bei der Traumdeutung ist seine Träume oder auch die Träume anderer Menschen ernst zu nehmen. Das löst gerade beim Erzählen der Traumerlebnisse Verspannungen und gibt mehr Raum sich richtig zu öffnen. Um einen Traum zu erfassen gibt es einige Hilfsmittel, wie zum Beispiel die Traumtagebücher. In diesem führt der Mensch Buch über seine Träume und kann diese so nach längerer Zeit noch analysieren. Auch das Aufschreiben an sich ist schon eine große Hilfe, denn hier kommen den Menschen bereits erste Ideen, wie ihr Traum zu deuten sein könnte. Aufschreiben kann man auch Dinge wie Begrifflichkeiten oder Zusammenhänge aus den gesammelten Träumen. Nur so gelangt der Mensch effektiv zu mehr Verständnis über seine Träume.

Ideen, Gedanken und Fragen aufschreiben

Jeder Mensch erlebt im Traum verschiedene Symbole oder Gestalten. Manches kommt dem Träumenden bekannt vor, manches nicht. Meistens gibt es aber auch bestimmte Gefühle oder Eindrücke während dieses Traumes. Der Fachbegriff dafür lautet Assoziationen. Es ist sehr wichtig diese bei einer Traumdeutung zu notieren. Dabei sollte aber auf eine Struktur geachtet werden, damit der Überblick nicht verloren geht. Am besten sind einige kurze Stichworte zu den einzelnen Traumsymbolen.

Auch Fragestellungen an sich selbst, können eine gute Stütze bei Erfassung der Träume sein. Als Traumsymbole werden zum Beispiel Personen, Orte, Tiere und Gefühle bezeichnet.

Erfassung eines Angstraumes:

  • Was macht mir beim träumen Angst?
  • Wann verspürte ich solche Angst zuletzt?
  • Wie war meine Reaktion auf die Angst?
  • Wovor habe ich eigentlich Angst?
  • Was macht mir da solche Angst?
  • Wie lange habe ich Angst gehabt?
  • Gibt es bestimmte Ursachen dafür?
  • Wie wirkte ein bedrohliches Tier auf mich?
  • Wie sah das Tier, das mir Angst machte aus?
  • Spielten bestimmte Farben eine Rolle?

Träume mit Angst sind keine Seltenheit und so gibt es natürlich viele Ansätze für eine richtige Deutung. Bestimmte Eigenschaften von Traumsymbolen können auch wichtig sein. Je mehr hilfreiche Details zusammengetragen werden, desto besser.

Tiefere Analyse

Nach dem Aufschreiben der Assoziationen bietet es sich an, noch weiter in die Tiefe mit sich selbst zu gehen und sich zu fragen:

  • Was möchte die Gestalt im Traum von mir?
  • Warum sehe ich manche Symbole öfter?
  • Wie sind meine Gefühle dabei? Gibt es negative? Positive?
  • Habe ich Abneigungen gegen Personen oder Tiere?

Tiefer analysieren heißt herauszufinden, wie sie sich tatsächlich anfühlen die Träume. Gefühle haben ist für uns Menschen etwas ganz natürliches, dessen wir uns nicht zu schämen brauchen.

Rückschlüsse ziehen

Durch die Erfassung des Traumes, seiner Assoziationen, Gestalten und Gefühle kommen den Menschen bereits erste Ideen, um ihren Traum zu deuten. Doch erst jetzt ist es Zeit für einen Rückschluss, um eine oberflächliche Deutung zu vermeiden. Als letzte Technik kann nun der gesamte Vorgang zum Traum noch einmal zusammengefasst werden. Mit der Zeit wird so eine Chronik angelegt, mit der weitere Erkenntnisse erarbeitet werden können.